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Intermagic 2. Jhg. 1974/1975

Tale Twisters

Roy Walton
Eine Kollektion von sechs Kartentricks (Teil 4 von 6)

Tale Twisters

1972 (Original in englisch)
Autor: Roy Walton
Übersetzung: Rudolf Braunmüller

Keine Illustrationen

Seiten: 8

InterTrick - Ausgabe 3, Februar 1975

Effekt:

Ein Zuschauer und der Vorführende entnehmen dem Spiel je vier Karten. Nachdem sie ihre Karten gemischt haben, entnimmt jeder eine Karte aus seinem Päckchen und nach Durchführung einer gewissen, magischen Prozedur wird gezeigt, dass die beiden Karten in Farbe und Wert übereinstimmen. Dies wird mit Erfolg ein zweites Mal wiederholt. Schließlich ergreift der Vorführende die beiden übrigen Karten des Zuschauers und fügt sie seinen zu. Nach Wiederholung der ‚magischen Prozedur‘ zeigt er, dass es die vier Asse sind.

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Vorbereitung:

Folgende acht Karten Legen Sie auf das Spiel (Reihenfolge von oben nach unten): Die 4 Asse, 2 Karten von gleicher Farbe und Wert, nochmals 2 Karten von gleicher Farbe und Wert.

Vorführung:

Mischen Sie falsch und geben Sie dann die obersten vier Karten dem assistierenden Zuschauer, die nächsten vier Karten nehmen Sie selbst. Sie können Ihre nehmen, indem Sie sie mit dem Daumen vom Spiel schieben und dabei nicht die Reihenfolge der vier Karten verändern, oder indem Sie sie vom Spiel abzählen und ihre Reihenfolge umkehren. Das Restspiel wird nicht mehr gebraucht.

Bitten Sie den Zuschauer, seine vier Karten zu mischen, ohne sie anzusehen, während Sie Ihre mischen. Mischen Sie Ihre vier Karten, indem Sie die oberen zwei Karten nehmen und sie so mit den anderen beiden zusammenschieben, dass sie abwechselnd zu liegen kommen. Wenn Sie hierbei ein jedes Paar auffächern, geht dies sehr leicht. Wiederholen Sie diesen Vorgang noch zweimal, so dass sich insgesamt drei Baby-Faromischungen ergeben. Es spielt keine Rolle, ob es ‚In‘ oder ‚Out‘ Faros sind. Erklären Sie jetzt, dass Sie dem Zuschauer eine ’neue, magische Prozedur“ lehren werden, die bei richtiger Anwendung eigenartige Wirkung hat.

Zuerst soll er einzelne Karten seines Päckchens von oben nach unten legen, damit aufhören, sobald er will, und die Karte, bei der er aufgehört hat, in seiner rechten Hand halten. Während er dies durchführt, machen Sie mit Ihrem Päckchen das gleiche, stoppen bei irgendeiner, von Ihnen gewünschten Karte und halten sie in Ihrer rechten Hand.

Legen Sie nun die von Ihnen gehaltene Karte auf die drei, vom Zuschauer gehaltenen Karten, und lassen Sie ihn seine Karte auf die drei von Ihnen gehaltenen Karten legen. Bitten Sie ihn, seine vier Karten von der einen in die andere Hand zu zählen, so dass ihre Reihenfolge umgekehrt wird. Hierdurch gelangt die oberste Karte auf die Bildseite des Päckchens. Demonstrieren Sie diese Handlung mit Ihren vier Karten, ‚Ghost‘-zählen Sie aber in Wirklichkeit und legen Sie die letzte Karte obenauf. Bitten Sie ihn, die Bildseitenkarte seines Päckchens zu nehmen, während Sie Ihre nehmen. Jeder von Ihnen reibt die Bildseite der entnommenen Karte gegen die Tischoberfläche, dann drehen Sie die Karten um und man sieht, dass sie in Farbe und Wert übereinstimmen. Legen Sie diese beiden Karten beiseite.

Bitten Sie den Zuschauer; seine übrigen drei Karten zu mischen, während Sie das gleiche tun. Achten Sie beim Mischen darauf, dass zum Schluss die ursprünglich oben liegende Karte wieder oben ist. Bitten Sie ihn, wieder Karten von oben nach unten zu stecken, und mit einer frei gewählten Karte in seiner rechten Hand zu enden. Sie machen das gleiche, stoppen aber tatsächlich bei der dritten Karte Ihres Päckchens (der ursprünglichen Bildseitenkarte) und halten sie in Ihrer rechten Hand. Tauschen Sie die gewählten Karten wieder aus, Ihre kommt auf seine zwei Karten, seine auf Ihre. Unter Fortsetzung des ‚magischen Prozedurs‘ Themas, fordern Sie ihn auf, seine drei Karten zu zählen und ihre Reihenfolge umzukehren. Sie machen das gleiche, wenden aber eine Drei-Karten Version des ‚Ghostcounts‘ an, die folgendermaßen geht: Eine Karte wird normal herabgeschoben, sie kommt wieder unten zurück, gleichzeitig werden zwei Karten herabgeschoben, und darauf kommt wieder eine. Dies sieht genauso aus, als ob Sie Ihre drei Karten in die andere Hand gezählt haben und dabei ihre Reihenfolge umkehrten.

Jeder von ihnen nimmt die Bildseitenkarte seines Päckchens, reibt die Bildseite gegen die Tischoberfläche und dreht die Karte bildoben, um zu zeigen, dass sie wieder in Farbe und Wert übereinstimmen. Wieder hat die magische Prozedur‘ funktioniert.

Erklären Sie, dass Sie etwas anderes versuchen vollen. Nehmen Sie die beiden übrigen Karten des Zuschauers und legen Sie sie mit Ihren beiden Karten zusammen. Sagen Sie, „wir wollen mal sehen, was passiert, wenn wir die ‚magische Prozedur‘ bei vier Karten anwenden.“ Machen Sie dies, indem Sie zuerst alle vier Karten umzählen (ich verwende hierbei wieder den ‚Ghostcount‘, damit alles genauso wie vorher aussieht), und dann ihre Bildseiten gegen die Tischoberfläche reiben, nachdem Sie sie zuerst etwas aufgefächert haben. Schließlich drehen Sie sie um und zeigen die vier Asse vor.

Wissensarchiv - Techniken

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Premium Logo Elmsley Count

Der Elmsley Count ist eine Falschzähltechnik, bei der vier Karten einzeln von einer Hand in die andere abgezählt werden. Dabei bleibt die ursprünglich dritte Karte verborgen.

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Der Text stammt aus dem Fachmagazin Intermagic, das von Rudolf Braunmüller herausgegeben wurde. Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber.

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