Methoden, Varianten und Routinen
Wie wird ein gelegtes Spiel eingeführt?
Ein Leitfaden
Gelegte Spiele
2026 (1. Auflage)
Autor: Reinhard Müller
über 50 Routinen, Kniffe und tricktechnische Anwendungen
Seiten: 116
Verlag: Magic Factory
3.1 Spielaustausche
Ein Beispiel ist Phil Goldsteins „Matswitch“, ein Austausch mit Hilfe der Vorführunterlage aus der Zeitschrift „Apocalypse“ (3. Jahrgang, No. 1, 1980, S. 292):
Sie sitzen am Tisch und führen ein Kunststück mit dem Effekt einer Voraussage vor. Das gelegte Spiel liegt auf Ihrem Schoß.
Um die unter der Mikrounterlage sich befindende Vorhersage zu zeigen, heben Sie mit der rechten Hand den vorderen Rand der Mikrounterlage an.
So deckt die Unterlage den Spielaustausch des in der linken Hand gehaltenen Spiels mit dem im Schoß liegenden.
3.2 Legen während eines Kunststückes
Siehe oben 2.2 und 11. 2.5, S. 109.
3.3 Entleihen eines gelegten Spiels ...
… von einem „zufällig“ in der Runde anwesenden magischen Freund.
Das schlägt Simon Aronson in seinem Buch „The Card ideas óf Simon Aronson“ (1978) auf S. 88 vor.
3.4 Arbeit mit zwei Spielen
In dem Buch Hugard/Braue „Expert Card Technique“ (London, 1954) schlagen die Autoren auf S. 417 vor, mit zwei Spielen zu arbeiten:
Das gelegte Spiel liegt auf der Seite. Sie führen Kunststücke mit einem zweiten (nicht gelegten) vor und legen es dann auch zur Seite.
Nach einem Zeitintervall, in dem Sie sich mit den Zuschauern unterhielten oder Kunststücke mit anderen Gegenständen vorführten, greifen Sie zum gelegten Spiel.
Die zeitliche Verzögerung lässt die Zuschauer vergessen, welches Spiel sie zuvor verwendeten.
Der Text stammt aus dem gleichnamigen Buch „Gelegte Spiele“, das in einer anderen Auflage im Atrioc Verlag herausgegeben wurde. Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Autors.
